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2. Internationaler

Helmut Deutsch
Liedwettbewerb

16. - 21. September 2019
Schlosstheater Schönbrunn / Wien


Eine Kooperation der mdw - Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und der WCN - World Culture Networks

Der Internationale Helmut Deutsch Liedwettbewerb ist Wiens erster und einziger regelmäßig stattfindender Wettbewerb für Sänger/innen, der sich ausschließlich dem Liedschaffen österreichischer Komponisten widmet. Neben berühmten Namen wie Schubert, Wolf und Mahler liegt der Fokus jeweils auch auf einem in seiner Bekanntheit verblassten, jedoch unvergessenen Tondichter. Der Wettbewerb findet 2019 bereits zum zweiten Mal statt. Er soll jungen Talenten eine Starthilfe in ihren Karrieren und die Möglichkeit bieten, sich vor einem kritischen Publikum zu beweisen.

Helmut Deutsch

Helmut Deutsch zählt zu den gefragtesten und erfolgreichsten Liedbegleitern der Welt. In Wien geboren, studierte er am Konservatorium, an der Musikakademie und der Universität seiner Heimatstadt, erhielt den Kompositionspreis der Stadt Wien und wurde mit 24 Jahren Professor. Schon in seiner Studienzeit konzentrierte sich sein Hauptinteresse auf das Lied, daneben aber betätigte er sich durch mehrere Jahrzehnte als Kammermusiker in allen erdenklichen Formationen mit vielen Instrumentalisten von Weltrang. Seine internationale Karriere als Liedbegleiter begann mit der Sopranistin Irmgard Seefried, wichtigster Sänger seiner jungen Jahre aber wurde Hermann Prey, dessen fester Partner er für zwölf Jahre in mehreren hundert Konzerten war. In weiterer Folge arbeitete er mit einem Großteil der bedeutendsten Liedsänger zusammen und spielte in allen wichtigen Musikzentren der Welt. Helmut Deutsch war Professor für Liedgestaltung in Wien, Salzburg, Frankfurt und München, gibt weltweit Meisterkurse und ist Juror in zahlreichen internationalen Wettbewerben.

Wettbewerb

Vorzubereiten ist folgendes Repertoire (verbindlich):

6 Lieder von Franz Schubert (keine Lieder aus den Zyklen)
6 Lieder von Hugo Wolf
4 Lieder von Gustav Mahler
4 Lieder von Erich Korngold

Bereits gesungene Lieder dürfen in späteren Runden nicht wiederholt werden.
Transpositionen sind zugelassen.
Die Lieder müssen auswendig (ohne Noten) gesungen werden.


Zur
Anmeldung

Ablauf

  1. Runde  1:
    Montag, 16. September 2019 & Dienstag, 17. September 2019
    Anfangszeiten werden noch bekannt gegeben. Nicht öffentliche Veranstaltung.

    2 Lieder nach eigener Wahl aus dem eingesandten Repertoire
    mind. 2 verschiedene Komponisten
    Programmdauer: max. 10 Minuten

  2. Runde 2:
    Mittwoch, 18. September 2019 & Donnerstag, 19. September 2019
    Anfangszeiten werden noch bekannt gegeben. Öffentlich.

    Insgesamt 4 Lieder:
    2 Lieder nach eigener Wahl aus dem eingesandten Repertoire
    2 Lieder nach Wahl der Jury
    davon verpflichtend 1 Lied von E. Korngold
    Programmdauer: max. 15 Minuten

  3. Runde 3/Finale:
    Samstag, 21. September 2019
     
    Anfangszeiten werden noch bekannt gegeben. Öffentlich, um Anmeldung wird gebeten.

    Insgesamt 6 Lieder:
    3 Lieder nach eigener Wahl aus dem eingesandten Repertoire
    3 Lieder nach Wahl der Jury
    davon verpflichtend 2 Lieder von E. Korngold
    Programmdauer: max. 25 Minuten


    Alle Runden finden im Schlosstheater Schönbrunn (Schönbrunner Schloßstraße 47, 1130 Wien) statt.

    Das Notenmaterial wird von mdw zur Verfügung gestellt sofern nicht verfügbar.

Jury

© Shirley Suarez

HELMUT DEUTSCH (Pianist, Juryvorsitz) 

© Michael Poehn

ILDIKÓ RAIMONDI
Ildikó Raimondi ist Opernsängerin, Liedinterpretin und Konzertsängerin. Seit 1991 gehört sie der Wiener Staatsoper an, wo sie mehr als 50 Opernpartien gesungen hat, darunter als Die Dame (Cardillac), Donna Elvira (Don Giovanni) und Rosalinde (Die Fledermaus). Die Gräfin (Capriccio) sang sie im Palast der Künste Budapest und als Arabella gastierte sie an der Ungarischen Staatsoper. Gastspiele führten sie unter anderem an die Deutsche Oper Berlin, Semperoper Dresden und an das Bolschoi Theater Moskau. Dazu kamen Konzerte, Rundfunk- und TV-Auftritte in vielen Ländern der Welt u. a. auch mit den Wiener Philharmonikern. Ihre Engagements bei internationalen Festivals umfassen u. a. die Salzburger Festspiele, die Bregenzer Festspiele, das Musica Sacra Rom und das Beethovenfest Bonn. Ildikó Raimondi wendet sich mit besonderer Vorliebe der Musik des 20. Jahrhunderts zu. Werke von u. a. Franz Schmidt, Arnold Schönberg und Alexander von Zemlinsky – und zeitgenössische Musik von Friedrich Cerha und Thomas Daniel Schlee, gehören zu ihrem Repertoire. Seit 2015 ist sie Professorin für Sologesang an der Universität Mozarteum Salzburg.

© Katharina Schiffl

PROF. MECHTHILD BARTOLOMEY
Mechthild Bartolomey wurde in Innsbruck geboren und studierte Musik- und Gesangspädagogik, sowie Germanistik an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst, sowie Kunstgeschichte an der Universität Wien. Sie war Chorsängerin im Wiener Singverein, dem Chor des Wiener Musikvereins, und arbeitete regelmäßige mit Herbert von Karajan bei sämtlichen großen Chorwerken der Literatur. Später war sie langjähriges Mitglied des international renommierten Arnold Schönberg Chores, in enger Zusammenarbeit mit Nikolaus Harnoncourt. 2004 bis 2007 war sie künstlerische Leiterin des Musikfestivals im Castello di Duino, Italien. Seit 2009 ist Mechthild Bartolomey künstlerische Leiterin der Attergau Kultur (Kultursommer, Neujahrskonzert), 2017 Gründung der "Internationalen Nikolaus Harnoncourt Tage". Sie programmiert und organisiert das „Josefstädter Neujahrskonzert“ (Theater in der Josefstadt), konzipiert literarisch/musikalische Programme wie MARLENE und ALLES LIEBE mit der Schauspielerin Ursula Strauss und dem Duo BartolomeyBittmann, „Sprachlos“ mit Karl Markovics, „Tod&Auferstehung“ und „Lieder ohne Worte“ mit Peter Simonischek u.a. Mechthild Bartolomey ist am regelmäßigen Austausch und der Zusammenarbeit mit Veranstaltern der österreichischen Kulturszene, (u.a. Styriarte, OÖ Stiftskonzerte, Festival Allegro Vivo, Carinthischer Sommer, Neuberger Kulturtage) beteiligt.

© Matthias Creutziger

OLAF BÄR
Olaf Bär lebt in Dresden und begann seine musikalische Ausbildung im Dresdner Kreuzchor. Nach seinem 1.Preis beim Walther-Gruner-Wettbewerb für deutsches Lied in London begann seine internationale Karriere als Konzert- und Liedsänger. Tourneen mit Liederabenden und Konzerten führten ihn in die Musikzentren Europas und Amerikas, nach Australien, Neuseeland und Japan. Der Staatsoper Dresden war er viele Jahre mit einem Gastvertrag verbunden. Gastspiele führten ihn an das Covent Garden Opera House in London, an die Mailänder Scala, die Wiener Staatsoper, die Staatsoper Berlin, die Opernhäuser in Paris, Amsterdam, Frankfurt, Zürich, Chicago, Rom, Neapel und Turin sowie zu Festspielen in Bayreuth, Salzburg, Aix en Provence, Glyndebourne, den Wiener Festwochen und zur Ruhr-Trienale. Zahlreiche Einspielungen bei Firmen wie EMI, Decca, Philips u.a. dokumentieren seine sängerische Arbeit. 1998 erhielt Olaf Bär den Schumann-Preis der Stadt Zwickau. Seit dem Jahre 2004 hat Olaf Bär eine Professur (Liedklasse) an der Hochschule für Musik in Dresden. Seit einigen Jahren wird Olaf Bär regelmäßig als Juror bei internationalen Wettbewerben eingeladen und gibt Meisterklassen, vorrangig spezialisiert auf das deutschsprachige Liedrepertoire.

DR. MICHAEL NEMETH
Michael Nemeth studierte Musikwissenschaft und Kulturmanagement (Dr. phil., Universität Wien) und wurde nach seiner Tätigkeit in der Bühnenvermittlung Erich Seitter 2004 Mitarbeiter des Musikvereins für Steiermark (Dramaturgie und Öffentlichkeitsarbeit), dessen Leitung er ab 2008 als Generalsekretär und Künstlerischer Leiter übernahm. In dieser Funktion plante und verantwortete er mehr als 500 Konzerte im Stefanien- und Kammermusiksaal des Congress Graz. Im Zuge des Jubiläums "200 Jahre Musikverein für Steiermark" mit mehr als eintausend Künstlern aus aller Welt konnte seit 2014/15 die Präsenz des Musikvereins in der Musikwelt zusätzlich gesteigert werden. Für großes Medieninteresse sorgt zusätzlich der 2014 exklusiv im Musikverein begründete Zyklus der "Konzerte für Menschenrechte". Michael Nemeth ist darüberhinaus Gründer und Projektentwickler nachhaltiger Kulturinitiativen (u.a. Sommerkonzerte im Grazer Stadtpark, Kammerorchester con fuoco) und seit 2015 Lehrbeauftragter für "Musikologie in der Praxis" am Institut für Musikwissenschaft an der Karl Franzens Universität Graz. Als Jurymitglied internationaler Institutionen und Wettbewerbe (u.a. Konzerthaus Wien ´great talent‘, Sommerakademie der Wiener Philharmoniker und MUK Wien oder 4. Adam Didur Opera Singers‘ Competition/Polen) sind Michael Nemeth die Entdeckung und nachhaltige Förderung junger Talente ein großes Anliegen.

© Clive Barda

GRAHAM JOHNSON
Geboren in Rhodesien (heutiges Simbabwe), studierte Graham Johnson an der Royal Academy of Music in London und später bei Gerald Moore und Geoffrey Parsons. Im Rahmen von Recitals hat er Sängerinnen und Sänger von Weltrang wie Sir Thomas Allen, Victoria de los Angeles, Elly Ameling, lan Bostridge, Brigitte Fassbaender, Matthias Goerne und Thomas Hampson begleitet. Eine besondere Verbindung pflegt Graham Johnson mit der Londoner Wigmore Hall; so konzipierte und begleitete er Konzerte zur Wiedereröffnungs-Serie 1992 sowie zur Hundertjahrfeier 2001 und ist Jury-Vorsitzender des Wigmore Hall Song Competition. Ferner ist er Senior Professor für Korrepetition an der Guildhall School of Music. Im Laufe seiner langjährigen Zusammenarbeit mit Ted Perry und dem Label Hyperion entstanden unter anderem 37 CDs mit sämtlichen Schubert-Liedern; seine für diese Serie verfassten Einführungstexte wurden 2013/14 von der Yale University Press als mehrbändiges Schubert-Liedlexikon herausgegeben. Zu den zahlreichen Preisen, mit denen er ausgezeichnet wurde, gehören Grammophone Awards für seine Aufnahmen mit Janet Baker, Ian Bostridge, Christine Schäfer und Magdalena Kožená. Seit 1994 ist Graham Johnson Träger des “Order of the British Empire” und seit 2002 “Chevalier des Arts et des Lettres”.

© Pasche

WOLFRAM RIEGER
Wolfram Rieger stammt aus Waldsassen (Oberpfalz/Bayern); erster Klavierunterricht bei Konrad Pfeiffer in Regensburg; Studium an der Hochschule für Musik in München bei Dr.Erik Werba und Helmut Deutsch sowie anschließend Meisterklassen bei Elisabeth Schwarzkopf, Hans Hotter und Dietrich Fischer-Dieskau. Umfangreiche Konzerttätigkeit in ganz Europa, Nord- und Südamerika sowie im Nahen und Fernen Osten. Wolfram Rieger ist langjähriger Klavierpartner von Brigitte Fassbaender, Juliane Banse, Barbara Bonney, Annette Dasch, Anja Harteros, Christiane Karg, Thomas Hampson, Olaf Bär, Peter Schreier, Thomas Quasthoff und Kammermusikpartner des Cherubini-Quartetts, des Petersen-Quartetts sowie des Vogler-Quartetts. Wolfram Rieger hat an der Hochschule für Musik ”Hanns Eisler” in Berlin eine Professur für Lied inne. Darüber hinaus ist er ein gesuchter Gastlehrer und gibt regelmäßig Interpretationskurse in Europa und Japan. Seine zahlreichen CD-Aufnahmen bei verschiedenen Labels erhielten vielfach Preise der Schallplattenkritik. Besonders ehrenvolle Auszeichnungen erhielt er mit der Ehrenmedaille der Franz-Schubert-Gesellschaft von Barcelona sowie der Hugo-Wolf-Medaille der Internationalen Hugo-Wolf-Akademie Stuttgart.

Preise

Preise 2. Internationaler Helmut Deutsch Liedwettbewerb
zur Verfügung gestellt von der WCN - World Culture Networks

1. Preis: 10.000 Euro

Der/Die Sänger/in wird eingeladen, gemeinsam mit Helmut Deutsch folgende Konzerte in 2019/20 zu geben:
Deutsche Oper Berlin
(weitere Termine folgen)

2. Preis: 5.000 Euro

3. Preis: 3.000 Euro

Sonderpreise Pianist/innen
zur Verfügung gestellt von der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien

1. Preis: 5.000 Euro

2. Preis: 4.000 Euro


3. Preis: 3.000 Euro

Sowie zusätzlicher mdw-Sonderpreis in Höhe von 1.500 Euro.

Anmeldung

Der Internationale Helmut Deutsch Liedwettbewerb ist ein Wettbewerb für Sänger/innen mit einer Altersgrenze von 32 Jahren. Es kann ein/e Pianist/in über das Anmeldeformular mitangemeldet werden. Wenn keine Daten bei „Piano“ ausgefüllt werden, wird ein/e Pianist/in der mdw zur Verfügung gestellt. (Anmeldung eine/r/s Pianist/in ohne Sänger/in ist nicht möglich.) Die Teilnahme an der Vergabe der Sonderpreise für Pianist/innen erfordert zusätzliche Unterlagen bei der Anmeldung, sowie ebenfalls die Bezahlung der Anmeldegebühr. Die Altersgrenze beträgt 32 Jahre. Die Anmeldefrist für den Wettbewerb läuft von 15.04.2019 bis 4.08.2019. 
 
Die Anmeldegebühr für Sänger/innen (oder: Teilnahme an Sonderpreise Pianisten) beträgt 120 Euro und ist auf folgendes Konto zu überweisen:
 
World Culture Networks GmbH
Bank Austria
IBAN: AT22 1200 0506 7006 7093
BIC: BKAUATWW
Verwendungszweck: HD Lied
 
Bitte schicken Sie Ihre Anmeldung bis spätestens 4.08.2019 per Mail an anmeldung@hd-lied.net mit folgenden Anhängen:
 
Anmeldeformular (vollständig ausgefüllt mit oder ohne Pianist/in) und Datenblatt
Wettbewerbsrepertoire-Formular (Auswahl siehe „Wettbewerb“,  
   kann nachträglich nicht geändert werden!)
• Lebenslauf (max. 200 Wörter, ausformuliert in ENGLISCH, Beispiel)
• Separates Portraitfoto (hohe Qualität, wenn möglich 300dpi/Farbe)
• Scan eines offiziellen Dokuments (Reisepass, Personalausweis,…)
• Überweisungsbestätigung der Anmeldegebühr.
 
Anmeldungen werden nur akzeptiert, wenn sie vollständig und fristgerecht bis Anmeldeschluss (04. August 2019, 23:59 MESZ) eingereicht sind sowie die Anmeldegebühr eingetroffen ist. Die Teilnahmegebühr sowie eingeschickte Dokumente werden nicht zurückerstattet. Für Pianist/innen, die für die Sonderpreise gewertet werden möchten, gelten dieselben Bestimmungen, Fristen und Altersgrenzen.

Kontakt

World Culture Networks GmbH
c/o Herr Siwoung Song, MA
Opernring 1/R/608, 1010 Wien
Tel: +43 1 522 6243 82
E-Mail: office@hd-lied.net
www.hd-lied.net

Wettbewerbsleitung
Helmut Deutsch

Organisation
WCN - World Culture Networks GmbH
Geschäftsführerin Hyo Sook Song
General Manager Siwoung Song, MA
Assistant Manager Zoya Anjum


Livestream Finale
mdw
Eine Kooperation der mdw - Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und der WCN - World Culture Networks

Kooperationspartner

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